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IV. Die Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus

1. Das Kriegsende und die Münchner Räterepublik

a) Die Beamtenschaft als demokratischer ›Kampffaktor‹

Die bayerische Revolution vom 7./8. November 1918 war das - von wachen Köpfen lange vorausgesehene - Ende aller alldeutschen Träume. Fritz Gerlich hat auf diese einschneidende Erfahrung mit der Entfaltung beinahe hektisch anmutender Aktivitäten reagiert. Noch im November 1918 war er an der Gründung des ›Landesverbandes der Beamten bayerischer Anstalten für Wissenschaft und Kunst‹ (BeWiKu) beteiligt. Der Landesverband hatte zunächst 600 Mitglieder und verstand sich als Standesorganisation auf gewerkschaftlicher Grundlage und ließ sich, wie dies in den chaotischen Revolutionstagen keine Ausnahme darstellte, in einer Audienz von Eisner persönlich die Anerkennung aussprechen. Aufgabe des Verbandes war nach der vorläufigen Satzung, die »Wahrung und Förderung der beruflichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten der Mitglieder und die ständige Vertretung bei besonderen Anlässen«. Der Landesverband war Teil des ›Bayerischen Beamten- und Lehrerbundes‹, eines am 19. Oktober 1917 gegründeten Zusammenschlusses der verschiedenen Beamtenorganisationen Bayerns.

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