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Layla M. / City of Ghosts

Regie: Mijke de Jong (Layla M.) und Matthew Heinemann (City of ghosts)

Der Fritz-Gerlich-Filmpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der TELLUX Beteiligungsgesellschaft mbH München gestiftet, in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising. Mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis wurden 2017 die Filme Layla M. von Mijke de Jong und City of ghosts von Matthew Heinemann geehrt.

Aus den Begründungen der Jury:

"Layla M.“ ist vor dem Hintergrund der aktuellen, politischen und gesellschaftlichen Situation in Europa immens relevant. Ein mitreißend inszenierter und virtuos gespielter Beitrag zu dem schwierigen Thema Radikalisierung, bei dessen Diskurs meistens weitaus mehr verängstigte und wütende Fragen und gefährliche Allgemeinplätze aufgeworfen, als erhellende Antworten gegeben werden.

Regisseurin Mijke de Jong versucht mit ihrem Film das Unbegreifliche begreifbarer zu machen. Ein nahezu unmögliches Unterfangen, das auf beeindruckende Weise gelingt.

Dafür und für die Konsequenz, eine derartige Geschichte aus weiblicher Perspektive zu erzählen, zeichnet die Jury „Layla M.“ mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis 2017 aus.
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Es ist der Verdienst von "City of Ghosts", die Bedeutung von freiem und unabhängigem Journalismus zu thematisieren und einen Anstoß dafür zu geben, sich mit der Situation in Syrien intensiver auseinanderzusetzen.

Regisseur Matthew Heineman ging es nach eigenen Worten auch darum in Zeiten, in denen Fake-News und Propaganda die mediale Oberhand zu gewinnen scheinen, ein ausdrückliches Plädoyer für die Notwendigkeit eines um Wahrheit bemühten Journalismus abzugeben. All das verdient nach Auffassung der Jury eine Auszeichnung mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis.

Dr. Höfter

2017

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